Der erste Schritt, um mit der Sanierung eines Denkmals beginnen zu können ist die sog. Voruntersuchung.

Dabei wird i.d.R. durch den Architekten, die Bauherren, einen Restaurator sowie einen Statiker in Absprache mit dem zuständigen Vertreter des Landesamtes für Denkmalpflege die vorhandene Substanz untersucht und dokumentiert. Im Rahmen der Voruntersuchung wird auch versucht, die Geschichte des Denkmals nachzuvollziehen, z.B. wann es erbaut wurde, ob und wann Umbauten stattgefunden haben und wie das Denkmal ursprünglich einmal ausgesehen hat. Die Ergebnisse der Voruntersuchung sind die Basis für die weitere Planung der Sanierung mit dem Ziel, das Denkmal so originalgetreu wie möglich wieder herzustellen.

Das Ergebnis der Voruntersuchung ist das verformungsgerechte Aufmaß, Befunduntersuchungen und ein qualifiziertes Raumbuch, in dem u.a. auch die vorhandenen Schäden am Denkmal dargestellt sind. Die Voruntersuchung fällt unter den sog. denkmalpflegerischen Mehraufwand, d.h. dass man als Denkmaleigentümer bei den anfallenden Kosten unterstützt wird - natürlich nur nach entsprechender Beantragung und Genehmigung 🙃. Dieser ganze Prozess, mit diversen Anträgen und Rücksprachen, hat sich in unserem Fall leider - u.a. auch Corona-bedingt - sehr lange hingezogen. So ging über ein Jahr ins Land bis wir mit der eigentlichen Voruntersuchung starten konnten.

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