Nachdem der Dachstuhl jetzt freiliegt und dieser zuerst saniert werden muss, hat die Zimmerei mit der Bestandsaufnahme der Hölzer begonnen. Damit auch bisher nicht zugängliche Balken eingesehen und ggf. repariert werden können, muss Färbi an der ein oder anderen Stelle weiter "entblättert" werden. Um den Geldbeutel zu schonen, haben wir mit der Zimmerei vereinbart, sie mit entsprechender Eigenleistung zu unterstützen - v.a. für Hilfs- und "Drecksarbeiten", die keine besondere Fachkenntnisse erfordern und auf die die Zimmerer vermutlich auch wenig Lust haben 😄. Die erste - nicht nur sprichwörtliche - Drecksarbeit war auch direkt gefunden: im Dachgeschoss musste nach Entfernung der Bodendielen die Schüttung raus. Diese war überall dort aufgebracht, wo sich in den darunterliegenden Zimmern eine Balken-Bohlen-Decke befindet und über einem Zimmer, dessen Decke mit Lehmstaken aufgebaut ist. Die Schüttung bestand aus Spelzen, Stroh, Sand, Steinbrocken etc. und vor allen Dingen aus jeder Menge jahrhundertealtem Dreck 😝. Mit Hilfe von Schaufeln, einem Industriesauger und der (zweckentfremdeten) Absauganlage einer Säge, haben wir die Schüttung zuerst in Säcke und dann in einen Container verfrachtet.
Wie gehabt hier ein paar bildliche Impressionen 😉:
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